Das Missverständnis über Fette
In den 1980er und 1990er Jahren wurde Fett dämonisiert. Die "Low-Fat" Diätbewegung führte zu der weit verbreiteten Überzeugung, dass Fett inherent schlecht für Sie ist. Aber die Wissenschaft hat diesen Mythos längst widerlegt.
Warum Ihr Körper Fette braucht
- Energiespeicherung: Fette speichern mehr als doppelt so viel Energie pro Gramm wie Kohlenhydrate
- Vitamin-Absorption: Fettlösliche Vitamine (A, D, E, K) brauchen Fette, um absorbiert zu werden
- Zellmembranen: Fette sind ein kritischer Bestandteil von Zellmembranen
- Hormonproduktion: Viele Hormone sind fettbasiert oder brauchen Fette für ihre Synthese
- Gehirngesundheit: Das Gehirn besteht zu etwa 60% aus Fett
Arten von Fetten
Gesättigte Fette: Diese sind bei Raumtemperatur fest. Sie sind lange Zeit verteufelt worden, aber neuere Forschung deutet darauf hin, dass sie nicht so schlecht sind wie angenommen.
Ungesättigte Fette: Diese sind bei Raumtemperatur flüssig und gelten allgemein als "gesündere" Fette. Dies umfasst einfach ungesättigte Fette (z.B. Olivenöl) und mehrfach ungesättigte Fette (z.B. Omega-3-Fettsäuren).
Trans-Fette: Dies sind künstliche Fette, die während der Hydrierung entstehen. Diese sollten minimiert werden.
Hochwertige Fettquellen
- Avocados
- Olivenöl
- Nüsse und Samen
- Fetter Fisch (Lachs, Makrele)
- Eier
- Kokosnussöl
Fettbedarf
Die Empfehlung ist normalerweise, dass 20-35% Ihrer Kalorien aus Fetten stammen. Dies variiert je nach individuellem Bedarf und Vorlieben.